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Sozialhilfe
 
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Sozialhilfe

Leistungsbeschreibung

Wer seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln bestreiten kann oder nicht in der Lage ist, sich in besonderen Lebenslagen selbst zu helfen und auch anderweitig keine ausreichende Hilfe erhält, hat ein Recht auf persönliche und wirtschaftliche Hilfen. Ein zentrales Ziel der Sozialhilfe ist es, die Selbsthilfekräfte zu stärken und die Führung eines menschenwürdigen Lebens zu ermöglichen.

Sie wird je nach Notlage des Empfängers vorübergehend oder ständig gewährt. Üblicherweise muss Sozialhilfe nicht zurückgezahlt werden, es sei denn, sie wird ausdrücklich als Darlehen gewährt.

Der Anwendungsbereich der im SGB XII geregelten Sozialhilfe wird durch das SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende – eingeschränkt. Erwerbsfähige Hilfebedürftige erhalten bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV), während nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige Leistungen nach dem SGB XII erhalten.

Für Leistungen nach dem SGB II sind die Jobcenter (ARGEN), für Leistungen nach dem SGB XII i.d.R. die örtlichen Sozialhilfeträger (Sozialämter) der jeweiligen kreisfreien Städte und Landkreise zuständig.

In welche Hilfearten wird die Sozialhilfe nach dem SGB XII untergliedert?
Die Sozialhilfe wird in sieben Hilfearten untergliedert, die entsprechende Leistungen in bestimmten Lebenslagen regeln:

Sozialhilfe gibt es in verschiedenen Formen:

  • in Form von Geld, und zwar sowohl als laufende monatliche Zahlung als auch als einmalige Leistung,
  • als Darlehen z.B. zur Überbrückung des Renteneintrittsmonatals Darlehen z.B. zur Überbrückung des Renteneintrittsmonats
  • als Sachleistung,
  • als persönliche Hilfe, etwa bei der Beschaffung einer Wohnung oder eines Heimplatzes,
  • durch Beratung und Betreuung der/des Hilfesuchenden.

An wen muss ich mich wenden?

Gewährt wird die Sozialhilfe in erster Linie von örtlichen (Landkreise und kreisfreien Städte) und in speziellen Fällen von überörtlichen Trägern der Sozialhilfe (Land).
Rat- und Hilfesuchende können sich in Notlagen unmittelbar an das Sozialamt ihres Landkreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt wenden.

Bemerkungen

Dieser Text wurde freigegeben durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, 14.03.2013.

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