Wasserschutz: Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen: Sachverständige/r - Anerkennung

Leistungsbeschreibung

Als Sachverständige/r für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen kann tätig werden, wer von einer staatlich anerkannten Sachverständigenorganisation bestellt wird. Organisationen können anerkannt werden, wenn sie

  • nachweisen, dass die von ihnen für die Prüfung bestellten Sachverständigen
    • aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen die Gewähr dafür bieten, dass sie die Prüfungen ordnungsgemäß durchführen,
    • zuverlässig sind,
    • hinsichtlich der Prüftätigkeit unabhängig sind, insbesondere kein Zusammenhang zwischen der Prüftätigkeit und anderen Leistungen besteht,
  • Grundsätze darlegen, die bei den Prüfungen zu beachten sind,
  • die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen stichprobenweise kontrollieren,
  • die bei den Prüfungen gewonnenen Erkenntnisse sammeln, auswerten und die Sachverständigen in einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch darüber unterrichten,
  • den Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung für die Tätigkeit ihrer Sachverständigen für Gewässerschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2,5 Millionen Euro erbringen.

Es können auch Gruppen anerkannt werden, die in selbstständigen organisatorischen Einheiten eines Unternehmens zusammengefasst und hinsichtlich ihrer Prüftätigkeit nicht weisungsgebunden sind.

Die Thüringer Anlagenverordnung (ThürVAwS) regelt den Umgang und die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen. Zur Entlastung der zuständigen Wasserbehörden werden Sachverständigen-Organisationen (SVO) nach § 22 ThürVAwS zugelassen. Diese übernehmen die Prüfung von Anlagen (Heizöllagertanks, Tankstellen usw.) bei Inbetriebnahme und wiederkehrenden Prüfungen entsprechend dem Umfang ihrer Zulassung. Die Anerkennung eines Bundeslandes gilt bundesweit.

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