Kfz: Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Kfz

Leistungsbeschreibung

Sollen ein Kraftfahrzeug oder ein Hänger mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h auf öffentlichen Strassen (wieder) in Betrieb gesetzt werden, müssen sie zum Verkehr zugelassen sein. Dies gilt für alle Fahrzeuge, unabhängig vom Herkunftsland und unabhängig von der gewünschten Kennzeichenart.

Ausnahmen bzw. Sondervorschriften gelten jedoch z. B. für Arbeitsmaschinen, Stapler, Fahrzeuge für land- und forstwirtschaftliche Zwecke, Leicht- und Kleinkrafträder, Krankenfahrstühle, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge sowie für Spezialanhänger.

Die Zulassung erfolgt durch die Ausfertigung der Zulassungsbescheinigung (Teil I und Teil II) und die Absiegelung des/der amtlichen Kennzeichen.

Die Zulassungsbehörde ist berechtigt, die Vorführung des Fahrzeuges anzuordnen.

Hinweis:
Seit dem 01. März 2007 wird nicht mehr zwischen einer vorübergehenden und endgültigen Stilllegung unterschieden. Ein Fahrzeug hat entweder den Status "zugelassen" oder "außer Betrieb gesetzt".

Generell sind die Zulassungsverfahren sehr vielfältig, so dass diese Ausführungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Zulassungsbehörde.

Voraussetzungen für die Wiederzulassung:

  • Das Fahrzeug muss einem genehmigten Typ entsprechen oder über eine Einzelgenehmigung verfügen.
  • Bestehen einer Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung
  • Nichtbestehen von Kraftfahrzeugsteuerrückständen
  • Das Fahrzeug darf nicht als gestohlen gemeldet sein.
  • Zulassungsbescheinigung
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (wenn vorgeschrieben, diese muss dann noch gültig sein)
  • gültiger Prüfbericht für eine Sicherheitsprüfung (wenn vorgeschrieben)
  • Kraftfahrzeugkennzeichen (wenn vorhanden)

Keine zuständige Stelle gefunden

Bitte geben Sie Ihren Ort an.