Heimplatz (Kinderheim)

Leistungsbeschreibung

In Kinderheimen finden Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern leben können, ein Zuhause.

Die Gründe für eine Unterbringung  im Kinderheim sind verschieden: der Tod beider Eltern, ein Kind erhält seitens seiner Familie nicht die nötige Zuwendung und Fürsorge, Eltern fühlen sich der Verantwortung, ein Kind aufzuziehen, nicht gewachsen bzw. verfügen nicht über die notwendigen pädagogischen Kompetenzen. Dabei wird Heimerziehung als Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung verstanden, in der Kinder und Jugendliche über Tag und Nacht pädagogisch betreut werden, um sie durch eine Verbindung von Alltagserleben mit Pädagogischen und therapheutischen Angeboten in ihrer Entwicklung zu fördern.

Im Vordergrund stehen die pädagogische Betreuung, die Entwicklung der Persönlichkeit, die schulische Entwicklung, das soziale Zusammenleben und die Gestaltung der Freizeit. Der Ursprung der heutigen Heimerziehung liegt im klassischen Kinderheim, wo Kinder in Wohngruppen betreut werden. Diese Betreuungsform hat sich weiter entwickelt und spezialisiert, indem es darüber hinaus Kinderheime für bestimmte Zielgruppen gibt, die Größe sehr variiert und damit dem bestehenden Hilfebedarf entspricht. Prinzipielles Anliegen der Hilfen zur Erziehung ist die Wiedereingliederung der betreuten Kinder- und Jugendlichen in die Herkunftsfamilie.

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