Eintragung in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ)

Leistungsbeschreibung

Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, haben regelmäßig, aktuell und vollständig ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auftragsbezogen nachzuweisen. Prinzipiell erfolgt dies durch die Vorlage von Einzelnachweisen bei dem öffentlichen Auftraggeber. Dies kann allerdings mit einem enormen Zeitaufwand verbunden sein. Mit Änderung der Vergabeverordnung (§ 48 Abs. 8 VgV) wurde den Industrie- und

Handelskammern die Führung des amtlichen Verzeichnisses als hoheitliche Aufgabe übertragen. Damit wird die bisherige Präqualifizierung (PQ) auf eine rechtlich verbindliche Basis gestellt. Die Unternehmen erhalten durch die Eintragung im amtlichen Verzeichnis eine rechtssichere Position in Form einer Eignungsvermutung, die bei der Beteiligung an öffentlichen Aufträgen im Inland oder in anderen EU-Mitgliedstaaten benötigt wird.

Im Gegensatz zur PQ-VOL muss die Eintragung ins amtliche Verzeichnis von allen öffentlichen

Auftraggebern anerkannt werden. Die Führung des amtlichen Verzeichnisses erfolgt durch den

DIHK e.V. Das Verzeichnis soll nicht nur IHK-Mitglieder, sondern auch Handwerksunternehmen und freiberuflich Tätige umfassen. Anbieter von Bauleistungen sind nicht eintragungsfähig, da hier ein gesondertes Verzeichnis existiert.

Zuständig für die Eintragung im amtlichen Verzeichnis in Thüringen ist die IHK Erfurt. Die

Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt ist die mit der IHK Erfurt vertraglich verbundene Präqualifizierungsstelle

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