Vormerkstelle

Leistungsbeschreibung

Die Vormerkstelle unterstützt die Soldaten auf Zeit (SAZ 12) bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst. Sie erfasst die Vorbehaltsstellen nach Soldatenversorgungsgesetz (§§ 9 und 10) in den kommunalen und staatlichen Einstellungsbehörden des Landes und vermittelt die Soldaten auf Zeit, deren Dienstzeit nach 12 Jahren bei der Bundeswehr zu Ende geht, an die Einstellungsbehörden zur Feststellung der Eignung und zur Auswahl.

Die Vormerkstelle erfasst jede sechste Stelle bei der Einstellung in den mittleren Dienst und jede neunte Stelle bei der Einstellung in den gehobenen Dienst bei den Einstellungsbehörden des Landes, der Gemeinden/Gemeindeverbände mit mehr als 10.000 Einwohnern sowie anderer Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts mit mehr als 20 planmäßigen Beamtenstellen oder durch Beschäftigte zu besetzenden Stellen.

Bei der Einstellung von Beschäftigten wird jede zehnte Stelle bei der Einstellung in den Entgeltgruppen E 8 bis E 3 und E 12 bis E 9 erfasst. Für vorgeschaltete Ausbildungsverhältnisse bzw. Vorbereitungsdienste gelten die Erfassungsbestimmungen entsprechend.

Die Berechtigung wird durch Eingliederungsschein (E-Schein) oder Zulassungsschein (Z-Schein) nachgewiesen. Damit haben die Bewerber – sofern sie das Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen - nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes bzw. der Berufsausbildung den gesetzlichen Anspruch auf unmittelbare Übernahme in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis.

Die Übersicht über die Anzahl vorbehaltener Stellen nach Laufbahngruppen und vergleichbaren Beschäftigungsgruppen ermöglicht den ehemaligen Soldaten die Bewerbung bei der Vormerkstelle.

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